Weiter schlagen

Zuerst wollen Sie nur die Platzreife, doch kaum ist diese Prüfung bestanden beginnt die Jagd nach dem Handicap. Bei vielen Anfängern habe ich immer wieder das gleiche beobachtet: Kaum haben sie das Platzreifezertifikat in der Hand pilgern sie zielgerichtet in den Proshop zu den Divern.

Ist natürlich schon ein schönes Gefühl, so eine Bratpfanne mit Stiel in der Hand zu halten, aber diese Schläger haben ihre Tücken. Die sind nicht in der Beschaffenheit oder beim Preis, sondern verstecken sich in der Handhabung dieser Werkzeuge. Natürlich hat kein Verkäufer etwas dagegen, wenn jemand einige hundert Euro dafür hinlegt und nur wenige Pros werden sie davon abhalten sofort mit diesen Dingern auf die Drivingrange zu gehen und damit eimerweise Bälle abzuschlagen, nur bringen tut das nicht viel. Selbst wenn hin und wieder ein Rießenschlag gelingt.

Eine Drivingrange ist im Regelfall sehr breit und lang. Der Streuwinkel fällt einem Anfänger wenig auf, wenn die Länge der Abschläge stimmt. Auf dem Platz ist das dann meist anders, denn da müssen die Bälle plaziert werden, sonst landen sie im Rough oder in den Büschen. Damit bringt der 180 Meter-Schlag meist nur Strafpunkte, Ärger und Frust.

Beim Platzreifekurs hat ihnen bestimmt kein Pro einen Driver in die Hand gedrückt und damit das Training begonnen, sondern es war im Regelfall das Eisen 7 oder 9. Die Sicherheit den Ball zu treffen war vorrangig. Gerade und zielorientiert zu schlagen war das Trainingsziel. 

Jetzt mal ganz ehrlich, was hat Ihnen von Anfang an besser gefallen? Der Ball, der nach 50 Meter an der Markierung auf der Drivingrange landete oder der Ball, der über 120 Meter weit geflogen ist? Im Regelfall war es die Weite, wo der Spaßfaktor entstand. Es ist ein ähnliches Gefühl, wie beim Autofahren: Je schneller, je schöner. Solange bis keine Kurve kommt. Den wenn Sie da die Fahrt nicht zielorientiert abbremsen, schleudert es Sie aus der Kurve heraus. Beim Golf verhält es sich ähnlich. Manche Bälle treffen Sie beim Abschlag auf der Drivingrange richtig gut. Die fliegen über 150 Meter, haen aber nach links und rechts einen Streuwinkel von oft mehr als 30 Meter. Auf dem Fairway wären viele dieser Bälle im Rough gelandet.

Also glauben Sie es mir auch. Ihr Pro hat es Ihnen bereits gesagt: Entscheidend ist nicht die Länge des Balles, sondern dass er spielbar auf dem Fairway landet. Zwingen Sie sich einfach zu einem lösungsorientierten Trainig, dann werden Sie sehr schnell feststellen, dass Sie sich bei den Eisen runterarbeiten, immer sicherer werden, immer weiter schlagen und die Bälle da zur Ruhe kommen, wo sie sollen, auf dem Fairway.

Ein Profi schlägt im Regelfall auf einen 18-Loch Platz 7 bis 12 mal mit dem Driver ab. Für die restlichen Abschläge verwendet er die richtigen Eisen. Ein guter Golfer beginnt so auch sein Training auf der Übungsanlage: Zuerst 25 Bälle aus verschiedenen Entfernungen ins Loch Putten. Hinterher 12 Bälle auf ein Übungsgreen an die Fahne Chippen. 12 Bällen mit dem Pitchen an die Fahne schlagen. Und ers wenn dies hochwichtigen Übungen geleistet sind, geginnen die meisten Profis mit dem 4er, 5er, 7er und 9er Eisen die Fairwaschläge zu trainieren.

Hier ist das Zuschauen für eine durchschnittlich begabten Golfer eine wahre Freude. Vorallem wenn man sieht, dass die Bälle so locker über eine Distanz von über 150 Meter mit dem 5er Eisen geschlagen werden und der Spieler hinterher mit dem 4er Eisen locker seine 190 Meter an den Punkt schfft, wo erhinspielen wollte. 

Auf der Rennstrecke oder beim Skifahren ist es auch nicht anders. Die Gescwidigkeit reizt geauso, wie das Überholen. Wenn allerdings da noch wie beim Golfen ein Unsicherheitsfaktor dabei ist, dann wird es ein gefählicher Sport. Dehalb sollten Sie das Golfen schrittweise richtig lernen.

Empfohlen ist dazu für Sie ein guter Pro, egal ob Sie Einzelstunden nehmen oder sich einem Gruppenkurs anschließen. Nur wichtig ist, dass Sie sich nach dem Platzreifekurs einem einen Golflehrer anschließen, der Ihnen glaubhaft macht, dass Sie mit den Heldenschlägen von den Abschlagmatten der Drivingrang im Regelfall bei einem Anfänger das gleiche bewirken, wie beim einen Skifahrer, der unter gleichen Anfänger-Vorraussetztungen eine schwarze Abfahrt in Lech hinunterfährt. Das wird nichts und so lernt er es nicht. Er blamiert sich höchstens.

Sehen Sie es beim Golf genau so. Und ich verrate Ihnen dazu noche ein Geheimnis:

2 x in der Woche 2 Stunden Trainig an ruhigen Tagen

Herren Singlhandicpspiele

25 Bälle Putten • Bälle einsammeln 

25 Bälle Chippen • Bälle einsammeln

25 Bälle Pitchen • Bälle einsammeln 

25 Bälle Fairwayschlag mit dem 9er Eisen • 110 Meter Anfänger 80 Meter

25 Bälle Fairwayschlag mit dem 7er Eisen • 140 Meter Anfänger 100 Meter

25 Bälle Fairwayschlag mit dem 5er Eisen • 170 Meter Anfänger 130 Meter

25 Bälle Fairwayschlag mit dem 4er Eisen • 190 Meter Anfänger 160 Meter

Frauen Singlhandicpspiele

25 Bälle Putten • Bälle einsammeln 

25 Bälle Chippen • Bälle einsammeln

25 Bälle Pitchen • Bälle einsammeln 

25 Bälle Fairwayschlag mit dem 9er Eisen • 100 Meter Anfänger 60 Meter

25 Bälle Fairwayschlag mit dem 7er Eisen • 120 Meter Anfänger 90 Meter 

25 Bälle Fairwayschlag mit dem 5er Eisen • 150 Meter Anfänger 120 Meter

25 Bälle Fairwayschlag mit dem 4er Eisen • 170 Meter Anfänger 140 Meter

Bespreche Sie es mit Ihrem Pro. Richten Sie gemeinsam mit ihm ihr persönliches Training ein und lassen Sie sich durch nichts und niemanden davon ablenken. Sie werden mit diesem Trainingsprogramm sehr schnell feststellen, das Sie sicherer sind, diec Bälle Platzieren können und in shr schneller Zeit weiter und gerader Schlagen, wie die angeren Neugolfer.

Noch ein Tipp: Besuchen Sie einen Zielhandicap Kurs über 3 Tage. Es rentiert sich schon dehalb, weil Sie am Anfang sehen, das Andere auch die gleichen Fehler machen. Halten Sie sich allerdings an die Vorgaben werden Sie feststellen, dass Sie im Regelfall am zweiten Tag schon besser sind als die Anderen. Und glauben Sie mir es einfach, am dritten Tag werden Sie bewundert.

SPIELEN SIE MIT DEN EISEN BIS SIE EINEN SICHER SCHWUNG HABEN, DEN BALL PLAZIEREN KÖNNEN UND DIE OBEN GENANNTEN VORGABEN NACH DER PLATZREIFE ERREICHEN.

Ers dann, wenn Sie die Sicherheit haben brobieren Sie einen Driver und ein Rescue. Bedenken Sie allerdings hier die Winkel der Driverköpfe, die Härte und Länge der Schäfte. Wird das nich alles auf Ihr Können genau babestimmt, dann verspreche ich Ihne, Sie haben eine der 4 apokaliptischen Plagen im Bag.