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DER EINSTIEG • GOLF FÜR UNENTSCHLOSSENE

In welch anderem Sport können Mittfünfziger noch Weltklasse sein, mal abgesehen vom Dressurreiten, wo allerdings das Pferd die Hauptarbeit leistet? Da kommen wir wahrscheinlich gleich zu Golf – einem fantastischen Sport, der jung hält, die Lebensqualität fördert und auch noch eine Menge Spaß bringt.

Teuer, elitär und zeitaufwendig gehört mittlerweile in den meisten Clubs der Vergangenheit an. Die notwendige Kleidung für den Einstieg haben Sie bereits im Schrank. Eine bequeme Hose, Polo, der Jahreszeit entsprechend ein Pullover, Sportschuhe mit rutschfester Gummisohle und schon sind Sie fertig für den Platzreifekurs.

Jeder, der Wert auf gutes Benehmen, Etikette und Höflichkeit legt, ist ein willkommener Gast am Golfplatz. Sie lernen einen neuen Sport und wenn Sie möchten auch noch neue Freunde dazu. Viele Golfer behaupten, dass damit ein neuer Lebensabschnitt begann, der bis ins hohe Alter Freude bringt.

Was ist so gesund an Golf?

Auf einer 18-Loch Runde marschieren Sie bis zu 10 km, meist über hügeliges Gelände, ziehen oder tragen 15 Kilogramm Gepäck und haben durch Schlag und Probeschlag noch einen Energieaufwand von über 90 Liegestützen. Damit ist Golf bestimmt ein ernstzunehmender Sport. Nicht nur die sprichwörtlich gute Luft ist förderlich, denn Sie verbrennen dabei ungefähr 1250 Kcal (im Vergleich: Bei 2 Stunden Dauerlauf verbrennen Sie ca. 700 Kcal ).

Dabei ist der körperliche Einsatz für den Schwung und Schlag nur ein Teil Ihres Trainings. Viel mehr Energie verbrauchen Sie durch die hohe Anforderung an Ihre Konzentration. Von Ihren 434 Muskeln benutzen Sie beim Golf 124. Zählen Sie das Zähneknirschen nach einem schlechten Schlag noch mit dazu, dann summiert sich auch die Kaumuskulatur dazu.

Es ist erwiesen, dass Golfer eine 20% höhere Lungenkapazität haben. Die Dauerbelastung bei diesem hervorragenden Sport erfordert eine höhere Atemaktivität und vergrößert damit Ihr Lungenpotential. Ihre Blutfettwerte liegen 15% niedriger durch den erhöhten Stoffwechsel und durch die Schlag- und Schwungtechnik trainieren Sie auch noch Ihre Koordinationsfähigkeit.

Der Beweis ist eine stärkere mentale Verfassung und Sie entwickeln instinktiv Konzepte gegen den Stressfaktor. Das hilft Ihnen natürlich auch, Ihre Alltagsprobleme mit weniger Anstrengung zu bewältigen. Beim Golf wird der Kreislauf schonend angeregt. Meist liegt Ihr Puls noch bei einem Wert, der auch von den meisten Ausdauertrainingsspezialisten empfohlen wird.

Golf ist gesund, probieren Sie es

Zögern Sie nicht, nützen Sie eine von zwei Möglichkeiten. Probieren Sie Golf bei einem Schnupperkurs aus oder versuchen Sie es gleich mit der Platzreife. Warten Sie aber mit Ihrem Schläger- oder Schuhkauf. Verlassen Sie sich dabei später auf den Rat eines erfahrenen Golflehrers. In fast allen Golfclubs werden bei den Schnupper- oder Platzreifekursen Leihschläger und Übungsbälle angeboten. Beginnen Sie deshalb beim Golfspiel mit dem Sport und nicht mit dem Einkauf.

Golf-Schnupperkurs

Damit ist eine erste Einführung für Unentschlossene in den Golfsport möglich. Hier werden die Grundlagen erklärt, Sie probieren die ersten Schwünge und Schläge. Ein Schnupperkurs ist empfehlenswert, denn damit schnuppern Sie nicht nur in den Sport hinein, sondern erkennen bei den Teilnehmern, dass Golf in fast jeder Gesellschaftsschicht vertreten ist. Dabei räumen Sie sicherlich auch mit den Vorurteilen teuer, elitär und zeitaufwendig auf.

Golf hat einen kameradschaftlichen Stellenwert

Beim Golf spielt jeder mit jedem. Das Handicap, also die Spielstärke des einzelnen Golfers, regelt eine Punktevorgabe. So kann beispielsweise ein durchschnittlicher Golfer mit einem wesentlich besseren Spieler auf die Runde gehen. Der schlechtere Spieler erhält eine entsprechende Punktevorgabe, die das Ergebnis ausgleicht. Deshalb kann vom Enkel bis zum Großvater und vom Anfänger bis zum Profi jeder mit jedem spielen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum es am Golfplatz ziemlich leger zugeht. Meist spricht man sich gleich mit dem „Du“ an und fragt den Mitspieler deshalb nur nach seinem Vornamen und dem Vornamen. Wahrscheinlich liegt der Grund dafür, dass man sich auf der Runde und am Platz gegenseitig immer behilflich ist.

Beim Golfspiel ist, anders als beim Tennis, ein gleichstarker Partner nicht notwendig. Bei diesem Sport packen Sie Ihr Bag ins Auto, fahren auf zum Golfplatz, holen sich im Sekretariat eine Startzeit und spielen los. Entweder schon mit anderen Spielern im Flight oder Sie beginnen beim ersten Abschlag alleine. Sie sind als Einzelspieler sehr schnell und laufen den vor Ihnen spielenden Golfern auf. Im Regelfall lässt man Sie durchspielen oder lädt Sie, wenn im Flight noch Platz ist, zum Mitspielen ein.

Die Platzreife, der Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt

Bei diesem Golfkurs lernen Sie die Grundlagen des Spiels, niemanden zu gefährden, sich selbst zu schützen, das Spiel nicht zu verzögern, den Platz schonend zu behandeln und nach den Regeln zu spielen. All das ist notwendig, denn Golfbälle fliegen bis zu 210 km/h schnell und in den falschen Wartepositionen der unerfahrenen Spieler kann das natürlich sehr schnell auch sehr gefährlich werden.

Der Platzreifekurs endet mit der Platzreifeprüfung, den Sie beliebig oft wiederholen können. Mit dem Bestehen erhalten Sie das Platzreifezertifikat. Das ist der Nachweis dafür, dass Sie mit den Grundlagen des Golfsportes vertraut sind und damit eine offizielle Golfclub-Mitgliedschaft beantragen können. Erkennt der Golfclub Ihre Platzreife und nimmt Sie als neues Mitglied auf, dann wird für Sie das Vorgabestammblatt (Handicapführung und Handicapnachweis) angelegt und der offizielle Golfclub-Ausweis beim Landes Golf Verband bestellt. Das ist dann Ihr „Führerschein“ für Golf. Damit dürfen Sie spielen. Grundsätzlich spielt Ihre Staatsangehörigkeit bei der Golfclubmitgliedschaft keine Rolle. Also, ein Deutscher kann in einer Schweizer Golfschule die Platzreife machen und mit dem Zertifikat eine Österreichische Golfclub-Mitgliedschaft beantragen und erwerben, solange der Landes Golfverband Mitglied bei der EGA (European Golf Association) ist.

Die DGV-Platzreife

Bei der DGV-Platzreife (Deutscher Golf Verband) ist die Platzreifeprüfung einheitlich geregelt und wird deshalb auch von den meisten Golfclubs anerkannt. Die DGV-Platzreife ist im Regelfall ein Qualitäts-Zertifikat und in jedem Fall empfehlenswert.

Was kostet die Platzreife?

Legen Sie Wert auf Qualität. Golf hat ein komplexes Regelwerk, eine eigene Etikette und ist vom Schwung- und Schlagablauf nicht einfach zu erlernen. Deshalb sollten Sie diese Ausbildung in einer guten Golfschule machen, wo auch in Ihrer Landessprache unterrichtet wird. Vor allem deshalb, weil das erlernen dieses Sports allein schon schwierig ist und Sie sich nicht zusätzlich noch auf den teils unverständlichen Dialekt eines schottischen Golflehrers einlassen sollten, denn Sie lernen Golf und machen keinen Sprachkurs! Wenn Sie wenig Zeit haben, dann ist ein Ferien-Golfkurs durchaus empfehlenswert.

Für einen qualifizierten Platzreifekurs sollten Sie ca. 300,- bis 400,- Euro anlegen. Ein Schnäppchen machen Sie dann, wenn in diesem Preis für das erste Jahr auch noch eine namhafte Golfclub-Mitgliedschaft enthalten ist, denn damit ist auch das stressfreie Bestehen der Platzreife im Regelfall garantiert.

Den Platzreife Kurs sollten Sie ernst nehmen und bei der Wahl der Golfschule den größten Wert auf die Qualität legen. Die entsprechende Zeit dafür müssen Sie investieren. Ihr Kopf sollte dazu frei sein und die Probleme zuhause bleiben. Deshalb sind Sie als Golfanfänger mit einem Ferien-Golfkurs immer gut beraten, was nicht heißt, dass Sie dazu in die Ferne reisen müssen. Suchen Sie sich eine gute Golfschule in Ihrer Heimat und investieren Sie eine Woche Urlaub für Ihren Golfeinstieg. So klappt`s am besten, denn wenn der Kopf frei und der Stress zuhause geblieben ist, dann sind Sie am besten bereit etwas Neues zu lernen. Und wo geht das besser, als im Urlaub?

Golfclub-Mitgliedschaft

Wohl die meistgestellte Frage: „Brauche ich zum Golfen wirklich eine Golfclub-Mitgliedschaft?“

Die Antwort darauf: Im Regelfall ja, denn ohne Vorgabenstammblatt haben Sie keinen Handicapnachweis, können damit keine vorgabewirksamen Turniere oder EDS-Runden spielen und bekommen keinen Golfclubausweis eines Landesgolfverbandes (z. B. Deutscher Golf Verband). Ein Vorgabenstammblatt darf nur ein offizieller Golfclub ausstellen, der Mitglied in einem Landesgolfverband ist. Also, ohne Golfclubmitgliedschaft geht in Europa fast nichts. Außer auf den wenigen öffentlichen Plätzen, können Sie nicht einmal eine Greenfee-Runde spielen.

Was kostet eine Golfclubmitgliedschaft?

Golfclub-Mitgliedschaften gehen in Preis und Leistung weit auseinander und sollten deshalb wohl überlegt werden. Beim Einstieg sind Sie mit einer seriösen Fernmitgliedschaft gut beraten, die bei einem guten Golfclub zwischen 250,- und 500,- Euro kostet. Damit können Sie sofort golfen, sammeln genügend Eindrücke und haben die notwendige Zeit, sich einen für Sie geeigneten Heimatclub zu suchen. Achten Sie dabei unbedingt auf die „Billig-Golfer-Falle“. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie bei einem Billig-Anbieter im Internet eine Fernmitgliedschaft abschließen und mit diesem Ausweis dann auch auf den Golfplätzen so behandelt werden.

Beim Golfsport werden Ihnen von Ihren Mitspielern immer wieder zwei Fragen gestellt: was hast du für ein Handicap und bei welchem Golfclub bist du Mitglied? Dabei sollte Sie vor allem, die letzte Frage nicht in Verlegenheit bringen.

Kleidung und Ausrüstung

In den meisten Golfclubs werden die „Bekleidungsvorschriften“ sehr locker gehalten, was aber nicht heißt, dass jetzt mit Badehose oder Bikini gespielt werden sollte. Die Golferkleidung sollte bequem sein und in den Hosentaschen den Platz für mindestens zwei Ersatzbälle und Tees haben. Es gibt natürlich schicke Mode, die bequem ist und zum Spiel passt, aber anfänglich haben Sie dafür wahrscheinlich schon alles im Kleiderschrank. Also ziehen Sie das an, worin Sie sich der Jahreszeit entsprechend auch richtig wohlfühlen. Ein altes englisches Sprichwort sagt: „Wenn Du dich gut fühlst, dann spielst du auch gut“.

Was kosten die Golfschläger?

Für ein Anfänger-Golfset Eisen 5 bis 9, dazu einen Putter und ein Sandwedge, dem dazugehörigen Golfbag mit einemTrolley sollten ca. 500,- Euro gerechnet werden. Die Golfschuhe müssen bequem sein. Im Preis liegt das Paar so um die 100,- Euro. Für die Regenjacke und zwei Handschuhe sollten noch ca. 100,- Euro dazugerechnet werden. Also, zum Einstieg rechnen Sie mal mit einer Investition von ungefähr 700,- Euro.

Verwenden Sie wegen des anfänglich hohen Ballverlustes Secondhand-Bälle (Lakeballs). Die sind pro Stück mit ca. -,50 Cent sehr preiswert und deshalb verschmerzen Sie den Ballverlust am Platz leichter.

Das Golfspiel und seine Tücken

Nicht lachen, aber Regenschirm und Sonnencreme, Schokoriegel und Heftpflaster, eine Thermosflasche im Hochsommer und im Winter nur ein leichter Handschuh – welcher Sport außer Golf birgt solche Gegensätze?

Golf findet an der sprichwörtlich guten Luft statt und ist für jeden auch ein empfehlenswertes körperliches und mentales Training. Doch Vorsicht bei unserem teils unberechenbaren Wetter: Eine 18-Loch-Runde Golf in seiner ganzheitlichen Form bedeutet für einen Einsteiger bis zu 10 km Fußmarsch, mit 15 kg Gepäck, teilweise über hügeliges Gelände und dem Energieaufwand von rund 90 Liegestützen, rechnet man den Schlag und die Probeschläge noch dazu. Dieser „lockere“ Spaziergang kann über fünf Stunden dauern und dabei wird man als unerfahrener Golfer einiges erleben. Überlassen Sie deshalb nichts dem Zufall, planen Sie anfänglich mit einer Checkliste Ihre „ersten Runden“. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit, denn der Sport hat zwei Feinde, den Stress und die Eile.

Bahnlängen:

Herren                                   Damen

PAR 3 bis 229m                   PAR 3 bis 192 m
PAR 4 230m bis 430m         PAR 4 193 m bis 366 m
PAR 5 431m bis 556m         PAR 5 ab 367 m

Weiße Pfosten

Weiße Pflöcke kennzeichnen die Aus-Grenze des Golfplatzes, hinter der ein Ball nicht mehr gespielt werden darf (out of bound).

Die Regeln

Golf braucht Regeln. Die Bälle fliegen mit einer Spitzengeschwindigkeit bis zu 220 km/h, und der Schläger hat beim Auf- und Durchschwung einen Radius bis zu drei Meter. Golf ist also auch ein durchaus gefährlicher Sport, wenn man seine Regeln und seine Etikette nicht kennt. Die 18-Loch eines Golfplatzes sind auf ca. 85.000 Quadratmeter verteilt. Das Gelände ist teilweise nicht einsichtig, deshalb ist es enorm wichtig, die Gefahrenpunkte und Situationen zu kennen.

Alle Regeln mit den Entscheidungen zu kennen ist für einen „Normalgolfer“ nicht erforderlich. Die wichtigsten Golfregeln sollten Sie allerdings kennen. Dazu gibt es ein kleines Nachschlagewerk, wo auf nur 32 Seiten die wichtigsten „Golfregeln in Kürze“ in Wort, Bild und Grafiken dargestellt werden. Dieses kleine Nachschlagewerk im Postkartenformat sollte in jedes Golfbag eines Anfängers.

Erhältlich bei:

www.first-class-golf.com

Die Vorsicht am Golfplatz

Viele Unentschlossene Golfer betrachten das Spiel zuerst aus der Ferne, bevor man sich dann doch an den Golfplatz traut, um das Spiel einmal von der Nähe zu betrachten. Dazu sollten Sie wissen, dass sich ein Ball auch einmal verirren kann und über den Rand des Platzes hinausfliegt. „Fore“ ist der internationale Warnruf. Wenn Sie das Wort, laut geschrien hören, dann sofort Hände über den Kopf und mit dem ganzen Körper in die Hockstellung, ein Ball fliegt auf Sie zu!

Also, unser Tipp: Wenn Sie sich für Golf interessieren, dann beobachten Sie dieses Spiel aus einer sicheren Position und nicht in Fairwaynähe am Platz, denn da könnte es gefährlich sein. Ein richtig getroffener Ball erreicht im Flug Spitzengeschwindigkeiten bis zu 220 km/h. Der Golfball ist ein kanonenkugelartiges Geschoss, dassehr schnell eine echte Gefahr darstellt, wenn jemand verkehrt platziert oder sogar im Landewinkel eines verzogenen Abschlages steht.

Golf betrachten Sie am besten von der Terrasse des Clubhauses aus. Von da aus haben Sie die beste Aussicht, den sichersten Platz und der Wirt freut sich gleichzeitig über einen neuen Gast.

Dazu nur noch: Willkommen im Club