EDS Runde Scorekarte

EDS RUNDEN (Extra Day Score)

Eine EDS-Runde kann nur auf einem Platz eines DGV-Mitglieds gespielt werden, für den ein gültiges Course Rating besteht. Der Zähler des Spielers muss eine EGA-Vorgabe haben. Im Rahmen eines nicht vorgabenwirksamen Wettspiels kann keine EDS-Runde gespielt werden. Darüber hinausgehende Beschränkungen obliegen dem DGV-Mitglied (z. B: „Für Spieler der Vorgabenklassen 2 – 5 muss der Zähler mindestens eine EGA-Vorgabe von -36,0 oder besser haben“).

Ein Spieler darf täglich nur eine EDS-Runde über neun Löcher spielen

Natürlich soll dies nun im Umkehrschluss nicht heißen, dass Spieler mit Clubvorgaben mangelnde mathematische Fähigkeiten haben. Es wird aber angenommen, dass erst mit dem Erreichen einer Stammvorgabe ein Mindestmaß an Spielerfahrung und Regelkenntnis vorhanden ist, das einem ermöglicht, auftretende Regelfragen mit dem Spieler zu klären. Immerhin ist ja in der EDS-Runde nur selten ein dritter Spieler anwesend und auch die Spielleitung wird nicht immer so leicht verfügbar sein wie in einem Wettspiel. Im Regelfall kann eine EDS Runde durch einen Beauftragten, des Spielvorgabeausschusses (Platzaufsicht) überwacht werden.

Ein Pro, für den keine Vorgabe geführt werden darf, darf kein Zähler in einer EDS-Runde sein

Es ist Aufgabe eines Pros, seinen Schülern einen Rat zu geben und den Schwung zu korrigieren. Dies ist in einer nach den Golfregeln zu spielenden Runde (Wettspiel oder EDS) nicht zulässig, da der Spieler ständig billigen würde, dass ihm Belehrung unter Verstoß gegen Regel 8-1 erteilt wird. Ist ein Pro aber durch die Golfregeln daran gehindert, seine eigentliche Aufgabe wahrzunehmen, so stellt sich die Frage, ob man ihn diesem Interessenkonflikt aussetzen sollte, dass er seinem Schüler keinen Rat geben dürfte, auch wenn dieser offensichtlich einen Fehler macht. Ein Extra-Day-Score (EDS) ist ein vorgabenwirksames Stableford-Nettoergebnis über neun oder 18 Löcher auf dem Platz eines DGV-Mitglieds, das unter vorgabenwirksamen Bedingungen nach Ziffer 3.6.1 und Ziffer 3.8 erzielt worden ist.

Der Zähler des Spielers muss eine EGA-Vorgabe haben

Darüber hinausgehende Beschränkungen obliegen dem DGV-Mitglied (z. B: „Für Spieler der Vorgabenklassen 2 – 5 muss der Zähler mindestens eine EGA-Vorgabe von -36,0 oder besser haben“). Im Rahmen eines nicht vorgabenwirksamen Wettspiels kann keine EDS-Runde gespielt werden. Ein Spieler darf täglich nur eine EDS-Runde über neun Löcher spielen.

Extra-Day-Scores dürfen von Spielern der EGA-Vorgabenklassen 2 - 6 eingereicht werden

Ein Extra-Day-Score ist nur dann vorgabenwirksam, wenn der Spieler sich vor Beginn der Runde im Sekretariat der zu spielenden Golfanlage registriert hat. Das DGV-Mitglied muss hierzu folgende Daten vorab festhalten:

• Datum der Runde

• Name des Spielers

• Name, DGV-Mitglied und Vorgabe des Zählers

• Anzahl der zu spielenden Löcher

• Farbe der Zählspielabschläge, von denen gespielt wird

Eine EDS-Runde ist also nur eine EDS-Runde, wenn dies vorher verbindlich angemeldet wurde. Es ist nicht erlaubt, eine gute Runde nachträglich als EDS-Runde zu deklarieren. Für die EDS-Runde ist eine Zählkarte mit dem Namen des Spielers, dem Datum der Runde und der Spielvorgabe zu führen. Die vom Spieler und Zähler unterschriebene Zählkarte ist unverzüglich nach Beendigung der EDS-Runde bei der Spielleitung einzureichen. Bei anderen Plätzen als dem des Heimatclubs des Spielers ist das Ergebnis über das Intranet des Golfclubs auf dem die EDS Runde gespielt wurde zu versenden.

Anmerkung:

Grundgedanke der EDS-Runden ist, dass die EGA-Vorgabe eines Spielers ein möglichst getreues Abbild seines Spielpotenzials ergeben soll. Dies wird am besten dann erreicht, wenn so viele vorgabenwirksame Ergebnisse wie möglich in die Vorgabenverwaltung eingehen. Dieser Ansatz geht natürlich davon aus, dass auch in EDS-Runden Golf strikt nach den Golfregeln gespielt wird.

Quelle: Deutscher Golf Verband