
Platzreife
Unter diesem Begriff versteht man einen abgeschlossenen Golfkurs in dem die Grundlagen des Spiels, sowie seine Regeln und die notwendige Etikette vermittelt wird. Dieser Kurs endet mit der Platzreifeprüfung, einem Test, den Sie beliebig oft wiederholen können.
Mit dem Bestehen der Platzreife erhalten Sie ein PE-Zertifikat, mit dem Sie bei einem europäischen Golfclub eine Mitgliedschaft beantragen können. Erkennt dieser Golfclub Ihre Platzreife an und nimmt Sie als Mitglied auf, dann legt er auch ihr Vorgabestammblatt (Handicapführung und -nachweis) an und lässt Ihnen über den Landes Golf Verband den Golfclubausweis, Ihren Führerschein für Golf, ausstellen. Damit sind Sie Golfer. Grundsätzlich spielt dabei Ihre Staatsangehörigkeit keine Rolle. Also, ein Deutscher kann in einer Schweizer Golfschule die Platzreife machen und mit dem Zertifikat eine Österreichische Golfclub-Mitgliedschaft beantragen und erwerben.
DGV-Platzreife
Bei der DGV-Platzreife (Deutscher Golf Verband) ist die Platzreifeprüfung einheitlich geregelt und wird deshalb auch von den meisten Golfclubs anerkannt. Die DGV-Platzreife ist im Regelfall ein Qualitäts-Zertifikat und in jedem Fall empfehlenswert.
Was kostet die Platzreife ?
Sie sollten unbedingt Wert auf Qualität legen. Golf hat ein komplexes Regelwerk, eine eigene Etikette und ist vom Schwung- und Schlagablauf nicht einfach zu erlernen. Deshalb sollten Sie diese schwierige Ausbildung in einer Golfschule machen, wo in Ihrer Landessprache unterrichtet wird.
Vor allem deshalb, damit sie sich auf den komplexen Golfschwung einstellen können und nicht zusätzlich noch einen schottischen Dialekt lernen müssen. Und Sie sollten eine namhafte Golfschule wählen, die mit Anfängerkursen Erfahrung besitzt und Ihnen damit eine erfolgversprechende Ausbildung garantiert. Wenn Sie wenig Zeit haben, dann ist ein Ferien-Golfkurs durchaus empfehlenswert.
Für einen qualifizierten Platzreifekurs sollten Sie ca. 300,- bis 400,- Euro anlegen. Ein Schnäppchen machen Sie, wenn in diesem Preis für das erste Jahr auch noch eine namhafte Golfclub-Mitgliedschaft enthalten ist.
Golfschule
Die Zeit und der Golflehrer, wohl das wichtigste Kapitel in Ihrem Golferleben. Der Einstieg ist schwierig und der Sport nicht einfach. Deshalb sollten Sie bei der Wahl der Golfschule den größten Wert auf die Qualität legen. Die entsprechende Zeit dafür müssen Sie investieren. Ihr Kopf sollte dazu frei sein und die Probleme zuhause bleiben.
Deshalb sind Sie als Golfanfänger mit einem Ferien-Golfkurs immer gut beraten, was nicht heißt, dass Sie dazu in die Ferne reisen müssen. Suchen Sie sich eine gute Golfschule in Ihrer Heimat und investieren Sie eine Woche Zeit für Ihren Golfeinstieg. Dann machen Sie die Prüfung - damit klappt`s am besten.
Golfclub-Mitgliedschaft
Wohl die meistgestellte Frage: „Brauche ich zum Golfen eine Golfclub-Mitgliedschaft?“. Die Antwort darauf: Im Regelfall ja, denn bei uns gibt es ganz einfach zu wenig freie Golfplätze (Public-Courses) auf denen ohne Handicapnachweis und damit ohne Clubausweis gespielt werden darf.
Golfclub-Mitgliedschaften gehen in Preis und Leistung weit auseinander und haben auch einen gesellschaftlichen Stellenwert. Beim Einstieg sind Sie mit einer preisgünstigen Fernmitgliedschaft gut beraten. Damit können Sie sofort golfen, sammeln genügend Eindrücke und haben die notwendige Zeit, sich einen für Sie geeigneten Heimatclub zu suchen.
Achten Sie dabei auf die „Billig-Golfer-Falle“. Eine Empfehlung von erfahrenen Golflehrern: Wählen Sie für Ihren Golfeinstieg die Fernmitgliedschaft bei einem angesehenen Golfclub, der einen eigenen Golfplatz betreibt und einen guten Namen hat oder treten Sie dem VcG bei. Die Jahresbeiträge für eine „gute Clubkarte“ also, den DGV- oder ÖGV-Ausweis liegen im Regelfall zwischen 250,- und 350,- Euro.

PLATZREIFE KURS
Hier sind sich Fachleute einig: Alles was man mit Freude tut, fällt leichter, gelingt besser und bringt eben den gewünschten Erfolg schneller und sicherer.