
Ein 18-Loch Golfcourse entspricht einer Länge von ungefähr 6 bis 7 Kilometern. Der Weg von den Greens zum nächsten Abschlag und vor allem beim Anfänger der Zickzackkurs der Ballsuche, entspricht im Regelfall noch einmal einer Entfernung von ca. 3 bis 4 Kilometern. Zusammengerechnet knapp 10 Kilometer Fußmarsch, teilweise über hügeliges Gelände und mit einem Gepäck von 15 Kilogramm. Werden Probeschläge und Schläge zusammengezählt, kommt der Energieaufwand von über 200 Golfschwüngen noch dazu. Also, ein wirklich ernstzunehmender Sport.
Ein Dauerläufer baut nach ca. 2 Stunden ununterbrochenem Lauf ca. 650 Kilokalorien ab. Ein Golfer verliert auf einer 18-Loch Runde bis zu 1.200 Kilokalorien.
Von gemächlichem Schlendern kann keine Rede sein, wenn mehrere Gruppen hintereinander spielen und auf das Tempo drücken. Im Ergebnis haben Sie wahrscheinlich mehr Trainingseffekt, als würden Sie die gleiche Wegstrecke mit Nordic Walking zurücklegen.
Wenn die Etikette beachtet wird, dann ist Golf eine Kombination von Kraft-und Ausdauertraining verbunden mit einem relativ geringen Verletzungsrisiko. Das Herz-Kreislaufsystem und die Muskulatur werden bei diesem Sport gestärkt.
Wird Golf vom medizinischen Standpunkt aus bewertet, dann sind gesundheitliche Risiken geringer einzustufen, als bei den meisten anderen Sportarten. Trotzdem, wenn Sie Herzbeschwerden, Bluthochdruck oder Gelenkprobleme haben, ist es ratsam, bevor Sie mit diesem fantastischen Sport beginnen, ihren Arzt zu befragen.
Aufwärmen
Leider zu oft vernachlässigt. Und gerade hier entstehen die meisten Verletzungen, denn wenn Muskeln nicht richtig aufgewärmt sind, droht das Risiko. Dabei zeigen Untersuchungen, dass bereits ein zehnminütiges Aufwärmtraining vor dem ersten Abschlag schmerzhafte Muskelzerrungen und Dehnungen um 30 Prozent verringert.

Weite Schrittstellung, wenn möglich mit Abstützen der Hände an einer Wand o.ä.
Bei gestrecktem Knie des hinteren Beins drücken Sie die Ferse langsam auf den Boden.
Bein wechseln.
Jeweils 15 - 25 Sekunden halten, 4 - 5 mal wiederholen.

Mit gutem Halt aufrecht stehen, Ferse langsam zum Gesäß ziehen.
Achten Sie darauf, im Becken stabil zu bleiben, damit Sie kein Hohlkreuz machen.
Bein wechseln.
Jeweils 15 - 25 Sekunden halten.
4 - 5 mal wiederholen.

Stellen Sie die Beine leicht gebeugt ungefähr hüftbreit auseinander, nehmen Sie die Arme über den Kopf und fassen Sie mit einer Hand das Handgelenk des anderen Arms.
Ziehen Sie nun langsam das Handgelenk zur Dehnung des Rumpfs seitwärts.
Arm wechseln.
Jeweils 15 - 25 Sekunden halten, 4 - 5 mal wiederholen.

Stellen Sie die Beine ungefähr hüftbreit leicht gebeugt auseinander und nehmen Sie beide Hände nach hinten.
Fassen Sie sich nun an den
Händen und ziehen Sie die Schultern langsam nach hinten und unten.
Jeweils 15 - 25 Sekunden halten, 4 - 5 mal wiederholen.

Stellen Sie die Beine ungefähr hüftbreit leicht gebeugt auseinander und nehmen Sie die Arme nach oben.
Greifen Sie mit einer Hand den Ellenbogen des anderen Arms und ziehen Sie ihn langsam nach hinten und unten.
Arm wechseln.
Jeweils 15 - 25 Sekunden halten, 4 - 5 mal wiederholen.