Der Vorteil einer deutschen Golfschule ist zweifellos die Sprache und die Erfahrung der Golflehrer, die dieses System seit Jahrzehnten bei Golfanfängern unterrichten.

In Ländern, wie den USA, Kanada, England oder auch Schweden, wo Golf ein Volkssport ist, und die Kinder mit den Golfregeln aufwachsen, bedarf es keiner besonderen Ausbildung oder Prüfung für diesen Sport.

Beispiele:
Anteil der Golfer an der Gesamtbevölkerung

Kanada17,4% Golfer(30 Mio)
USA10,3% Golfer(265 Mio)
Irland10,0% Golfer(4 Mio)
England5,3% Golfer(50 Mio)
Schweden7,2% Golfer(8 Mio)
 
Österreich*1,0% Golfer(8 Mio)
Schweiz*0,8% Golfer(8 Mio)
Deutschland*0,6% Golfer(82 Mio)
 
* Länder mit Platzreife


Golf ist auch ein gefährlicher Sport. Ein richtig getroffener Ball erreicht im Flug Spitzengeschwindigkeiten bis zu 220 km/h und der Schläger hat beim Auf- und Durchschwung einen Radius bis zu 2 Meter. Die Schlägerkopfgeschwindigkeit beim Eisen oder Driver geht bis zu 120 km/h hoch.

Golf hat ein komplexes Regelwerk, eine eigene Etikette und ist vom Schwung- und Schlagablauf nicht einfach zu erlernen. Deshalb sollten Sie diese schwierige Ausbildung in einer Golfschule machen, wo in Ihrer Landessprache unterrichtet wird und vor allem sollten Sie eine namhafte Golfschule wählen, die einen entsprechenden Erfahrungswert besitzt und Ihnen damit eine erfolgversprechende Ausbildung garantiert.

Golf ist ein gefährlicher Sport, der klare Regeln und seine eigene Etikette verlangt. Allein schon in einer falschen Warteposition, z. B. in der Fluglinie des abgeschlagenen Balles, kann für einen Mitspieler eine tödliche Gefahr entstehen.

Deshalb ist eine entsprechende Einweisung in diese Sportart notwendig. Der Lehrgang dafür wird im deutschsprachigen Raum mit Platzreife oder Platzfreigabe bezeichnet und endet im Regelfall mit einem Abschlusstest, bzw. mit der Platzreifeprüfung.

Suchen Sie sich den richtigen Golflehrer,

und zwar einen, den Sie auch verstehen. Es nützt nur wenig, wenn Sie Ihre ersten Schwünge bei einem Spitzenpro machen, dessen Sprache Sie nicht verstehen. Gerade beim hochkomplexen Golfschwung sollten Sie sich auf den Bewegungsablauf konzentrieren und nicht noch zusätzlich einen genuschelten schottischen Dialekt übersetzen müssen.

Die Sprache ist wichtig.

es sei denn, Sie sind ein professionelles Multisprachtalent. Zu viele vor Ihnen haben die ersten Trainerstunden beim englischen Pro, der in seinen fünfundzwanzig Jahren Deutschland-Aufenthalt nicht bereit war unsere Sprache zu lernen, teuer bezahlt und dabei weder seinen schottischen Dialekt noch Golf gelernt.

Die Platzreife muss von Ihrem Golfclub anerkannt werden,

ansonsten ist diese Prüfung wertlos. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihre Platzreifeprüfung anerkannt wird.
1. In Ihrem Platzreifekurs ist die Mitgliedschaft in dem Golfclub enthalten, der auch die Golfschule betreibt oder beaufsichtigt. Das ist im Regelfall eine Garantie.
2. Sie wählen eine Golfschule, die die DGV-Platzreife durchführt.
Anmerkung: Die DGV-Platzreife ist noch nicht von allen Deutschen Golfclubs anerkannt.

Worauf Sie als Anfänger achten müssen !

Richtig: Wenn Sie glauben, einen Ball im Wasser versenkt zu haben und sich unsicher sind, ob er vielleicht doch noch heraußen liegt, dann spielen Sie einen provisorischen Ball nach. Anschließend gehen Sie zum Wasserhindernis und beginnen kurz mit der Ballsuche. Verhalten Sie sich genauso, wenn Sie einen Ball ins Rough verschossen haben.

Falsch:
Zuerst den Ball spielen, dann hingehen um ihn zu suchen und wenn Sie ihn nicht finden, wieder zu dem Platz zurückgehen, von wo Sie den Ball zum letzten Mal geschlagen haben.

Richtig:
Spielen Sie einen provisorischen Ball nach. Suchen Sie den Ball nur kurz und spielen Sie den provisorischen weiter. Verwenden Sie ein Eisen kürzer. Spielen Sie vorsichtig.

Richtig:
Vermeiden Sie in jedem Fall die Ballsuche

Richtig:
Wenden Sie die Golfregeln an. Es sind Ihre Freunde im Spiel. Ein kleines Nachschlagwerk der wichtigsten Golfregeln gehört in jedes Golfbag. Kostenlos im Internet erhältlich:
"Golfregeln in Kürze"
www.first-class-golf.com

Richtig:
Erklären Sie im Zweifelsfall den Ball als unspielbar.

Richtig:
Lassen Sie schnellere Spieler immer durchspielen.

Richtig:
Betrachten Sie den Golfplatz als Einbahnstrasse. Gehen Sie nie zurück. Stellen Sie Ihr Golfbag, Trolley oder E-Cart immer in Richtung des nächsten Schlages oder neben dem Green auf dem kürzesten Weg zum nächsten Abschlag ab.

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